Nun ist es amtlich: Der Deutsche Verband der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften e.V. (DVWE) repräsentiert über seine Mitglieder knapp die Hälfte Deutschlands und der deutschen
Wirtschaft. Diese und viele andere Erkenntnisse belegt eine Untersuchung, die die
IW Consult
für den Verband durchgeführt hat und deren Ergebnisse nun vorliegen. Insgesamt 25 volkswirtschaftliche Kennzahlen wurden dabei ermittelt.
Zwar
verteilen sich danach Standorte und Regionen der Verbandsmitglieder nicht gleichmäßig über alle Bundesländer, aber die aktuell 164 DVWE-Mitglieder decken immerhin 41% der bundesdeutschen
Landesfläche ab in der 47,5 % der Einwohner leben. Weiterhin sind knapp 48 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in DVWE-Kommunen und Regionen beschäftigt - bei den Beschäftigten in
der Industrie sind es gar 50 %. Auch mehr als 47 % der Kaufkraft wird im Verbandsgebiet generiert.
Der
Vorstand des DVWE zeigte sich über die Ergebnisse erfreut. „Seit langem haben wir uns gefragt, welchen Anteil der deutschen Volkswirtschaft wir eigentlich repräsentieren, und nun ist klar, dass
wir weiter selbstbewusst agieren können. Das motiviert uns, uns weiterhin für den Standort Deutschland und die Belange der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung einzusetzen.“ so Wilfried
Röpke, Vorstandsvorsitzender des DVWE, der weitere Rückschlüssen zieht:
- Eine gute und engagierte kommunale und regionale Wirtschaftsförderung ist wichtig. Leider sind sich dessen kommunale Entscheider wie Städte, Gemeinden, Landkreise und Regionen nicht immer bewusst.
- Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten und trotz knapper kommunaler Kassen ist die Wirtschaftsförderung unabdingbar.
- Standort- und Regionaldaten sind in Verbindung mit einer sachorientierten Analyse und Bewertung in Zeiten häufig emotional geführter Debatten wichtigste und realitätsnahe Entscheidungsgrundlagen.
- Dort wo engagierte Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer aktiv sind, gelingt Standort- und Wirtschaftsentwicklung auch, wenn der Wind rauer weht.
„Unser Dank gilt IW Consult für die starke Unterstützung. Regionaldaten sind eminent wichtig für alle Wirtschaftsförderinnen und Wirtschaftsförderer und es ist gut zu wissen, dass mit IW Consult ein starker Partner an unserer Seite steht, der über einen breiten Datenzugriff, mit HeyHugo über ein tolles Tool und ein hohes Maß an Wirtschaftsförderungs-Kompetenz verfügt“, so Röpke weiter.


