DVWE-Arbeitstagung Tagung entwickelt Lösungsansätze, um Wirtschaftsförderung strategisch neuauszurichten, zu finanzieren und zu kommunizieren und Standortentwicklung zu sichern
In Zeiten wirtschaftlicher Rezession und angespannter kommunaler Finanzierung trafen sich über 40 Vertreterinnen und Vertreter von Mitgliedsunternehmen des DVWE e.V. zu Wochenbeginn in der Berlin, um gemeinsam über eine Stärkung der Wirtschaftsförderung zu diskutieren.
Deutlich wurde, dass den kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderungen gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an ihren Standorten eine große Bedeutung haben, um Wirtschafts-, Unternehmens- und Standortentwicklung in Städten und Gemeinden sowie Landkreisen und Regionen zu betreiben.
Einige Ergebnisse und Insights der sehr vertrauensvollen und konstruktiven Veranstaltung:
- In der Strategieentwicklung und -fortschreibung zunächst das standortbezogen optimale Aufgabenspektrum definieren und darauf aufbauende das notwendige Budget hinterlegen
- Team (eng) und stake- und shareholder (weit) frühzeitig und aktiv einbinden
- Stakeholdermanagement über wirkungsorientierte Steuerung WOS steuern
- Keine Zielindikatoren definieren, die außerhalb der eigenen Gestaltungseinflüsse liegen
- Unabhängiger von den Zuschüssen und/oder Verlustausgleichen der kommunalen Gesellschafter werden und alternative Erlösbereiche entwickeln
- Kommunale Kofinanzierungen als Hebel für Projekt- und Drittmittelprojekte einsetzen
- Trennungsrechnung einführen, um steuer-, beihilfe- und wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen zu entsprechen
In einem besonders wichtigen Punkt waren sich alle Teilnehmenden einig: Die kommunale und regionale Wirtschaftsförderung muss sich von einer freiwilligen Leistung zur existenziellen standortpolitischen und gestaltenden Mehrwertdienstleistung profilieren, die größeren Nutzen schafft, als sie Kosten verursacht!






